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Fahrradtraeger

Bike n‘ Drive – Ein Fahrradträger fürs Auto macht’s möglich

Lesedauer: 3 Minuten

Ob Wochenendtrip, längerer Urlaub oder die Anfahrt zu einem Rennen: Manchmal möchte man sein Fahrrad mit dem Auto transportieren – und das möglichst sicher und komfortabel. Die praktischste Lösung dafür ist ein hochwertiger Fahrradträger. Mit diesem bleibt im Innenraum des Autos Platz für Passagiere und Gepäck und das Fahrrad muss nicht zerlegt werden.

Praktische Heckträger

Lange Zeit war der Dachträger zum Radtransport gang und gäbe. Jedoch ist er im Alltagsgebrauch immer seltener sehen und prägt eher das Bild bei Radrennen, wo auf dem Dach der Teamfahrzeuge Laufräder und ganze Fahrräder untergebracht sind.

Es hat sich mittlerweile der Heckträger durchgesetzt – nicht ohne Grund, denn das Be- und Entladen ist unkomplizierter, schließlich muss das Rad nicht auf das Dach vom Auto gehoben werden. Es gibt sogar Auffahrhilfen für Heckträger, mit denen man das Rad in die Schiene des Trägers schieben kann. Vor allem ist das für die gewichtigen E-Bikes sehr praktisch. Für diese gibt es sogar eigene Träger mit hoher Ladekapazität. Außerdem ist das Fahrrad am Heck weniger stark dem Fahrtwind und auftreffenden Regentropfen ausgesetzt. Der Spritverbrauch ist dadurch ebenfalls niedriger. Heckträger gibt es zur Befestigung an der Heckklappe oder – die praktischere Lösung – zur Montage an der Anhängerkupplung.

Freier Zugang zum Kofferraum

Die praktischen Kupplungsträger können auch beladen einfach nach unten geklappt werden, die Entriegelung erfolgt in der Regel über ein Fußpedal. So bleibt der Kofferraum voll zugänglich. Ist er wieder geschlossen, schiebt man den Träger nach oben, der rastet ein und hält bombenfest. Damit Langfinger keine Chance haben, kann der Träger an der Hängerkupplung abgeschlossen werden und auch die Rahmenhalter sind mit einem Schloss bestückt – ein einziger Schlüssel sperrt alle Schlösser an einem Träger.

Heckträger gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Große Modelle bieten Platz für bis zu vier Fahrräder. Die Laufräder stehen in Führungsschienen, die auch breiten Mountainbike-Reifen genug Raum lassen und werden mit Gurten oder Ratschenbändern gesichert. Sollte der Reifen doch etwas zu breit sein – Stichwort Fatbike – lässt man soviel Luft ab, bis der weiche Reifen mit diesem Gurt in die Schiene gepresst werden kann. Zusätzlich nehmen extra Halter den Fahrradrahmen in den Griff.

Beladung des Fahrradträgers

Die Fahrradträger haben passende Halterungen, um die Fahrräder am Rahmen festzuhalten. Diese können am Träger selbst versetzt werden und so für Herren oder Damen Fahrräder genutzt werden und die Halterung für das äußere Fahrrad lasst sich optimal am inneren Fahrrad vorbeiführen. Wir empfehlen, dass Ihr Euch die Reihenfolge und Position der Räder merkt, sodass beim nächsten Beladen alle Halter und Ratschen schon in der richtigen Position sind.

Die Bikes werden abwechselnd mit dem Lenker nach links und rechts geladen, sodass diese nicht verdreht werden müssen. Eventuell muss man den Sattel eines der Räder etwas absenken, damit sich Lenker und Sattel nicht ins Gehege kommen. Auch auf die Position der Kurbeln und Pedale solltet Ihr achten, damit diese das benachbarte Fahrrad nicht berühren. Wenn alle Räder befestigt sind, solltet Ihr einen Rütteltest durchführen und prüfen ob alles sicher sitzt. Normalerweise sollten sich die Räder nicht berühren. Falls doch, dann haben sich alte zerschnittene Fahrradschläuche als Polster bewährt, die mit Kabelbindern befestigt werden.

Das E-Bike auf dem Heckträger

FahrradträgerAnders als bei Flugreisen gibt es keine Auflagen zum Transport von E-Bikes, beziehungsweise deren Akkus mit dem Auto. Die bereits erwähnten speziellen Radträger für E-Bikes, etwa der Thule Europower 931, sind dem höheren Gewicht gewachsen. Dieses Modell lässt sich zudem sehr praktisch zusammenklappen. Bei Bedarf kann man den Akku mit einer speziellen Neoprenhülle vor der Kälte schützen. Man kann ihn aber auch abnehmen und im Auto transportieren. So ist er vor Witterungseinflüssen geschützt und der Radträger muss weniger Gewicht tragen. Bei abgenommenem Akku kann man dessen Halter am Unterrohr samt Kontakten mit einer Hülle schützen oder sicherheitshalber diese Kontakte mit Klebeband abkleben.

Praktische Träger zum Klappen

Wer den Fahrradträger bei Nichtgebrauch möglichst platzsparend unterbringen will, kann sich für ein klappbares Modell wie den Thule VeloCompact oder den Uebler X21 S entscheiden. Die lassen sich so kompakt zusammenlegen, dass sie im Kofferraum wenig Platz einnehmen und zum Beispiel während eines Urlaubsaufenthalts auch dort gelagert werden kann. Rückwärts Einparken lässt sich übrigens mit einer Einparkhilfe zum Nachrüsten erleichtern, die gibt es speziell für Radträger.

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