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Lastenrad

Mit dem Lastenrad am Lietzensee in Berlin-Charlottenburg

Lastenrad oder Kinderanhänger – Mit Kind und Kegel auf dem Rad unterwegs

Lesedauer: 3 Minuten

Da viele von uns auch nach der Familiengründung nicht auf das Radfahren verzichten möchten, stehen wir irgendwann vor der Frage: Wie kann ich mit Kind und Kegel bequem Fahrrad fahren? Klar kann man einfach einen Kindersitz anbauen, aber was ist mit dem Spielzeug und sonstiges Gepäck, das wir mitnehmen müssen? Vor allem, wenn wir ohne Begleitung mit dem Kind an den Badesee möchten, wird das mit Kindersitz alleine schlicht unmöglich.

Doch was sind die Alternativen? Der Kinderanhänger und/oder das Lastenrad. Aber wofür entscheidet man sich oder benutzt man beides? Was passt besser zu uns und macht unseren Alltag ein klein wenig leichter?

All-In-One – Der Kinderanhänger

img_8201Der Kinderanhänger hat einen riesigen Vorteil, denn man kann ihn nicht nur zum Radfahren nutzen. Er eignet sich auch hervorragend zum Spazieren gehen, Joggen und Einkaufen. Gerade letzteres lässt sich bestens mit Radfahren kombinieren. Man fährt mit Rad und Anhänger zum Wochen- oder Supermarkt, schnallt den Anhänger ab und geht mit Kind im Anhänger einkaufen. Der Einkauf lässt sich leicht im Anhänger verstauen und das Kind bleibt bequem im Anhänger sitzen.

Im Kinderanhänger lässt sich zudem die Babyschale einbauen, in der das Kind so vor sich hin schlummern kann. Ab einem Alter von einem Jahr kann man das Babyteil rausnehmen.

Der Stauraum im Anhänger ist allerdings eher für weniger Gepäck, denn leider hält sich die Größe in Grenzen. Zudem sitzt das Kind im Anhänger hinter einem, was psychologisch ein wenig herausfordernd sein kann, denn man hat sein Kind nicht im Blick. Daran gewöhnt man sich aber mit der Zeit.

Das Lastenrad – Stylisch und mit viel Gepäck durch die Stadt

cargo_stuttgarterplatz

Mit dem Johnny Loco eCargo Dutch Delight am Stuttgarter Platz in Berlin-Charlottenburg

Lastenräder sind so aufgebaut, dass Gepäck und Fahrgäste vorne am Rad mitgenommen werden können. Kinder lieben es, weil sie den Wind spüren und alles sehen ohne Hindernisse sehen können. Ganz sicher bekommt man auf dem Rad alles mit: Das Kind, den Hund, Gepäck und Spielsachen. Die Größe der Ladefläche des Lastenrads ist einfach spitze.

Auch auf dem Lastenrad von Babboe  lässt sich zum Beispiel ein zusätzlicher Aufsatz für einen Maxi Cosi einbauen, wenn die Kinder noch nicht aufrecht sitzen können.

Maxi Cosi Halterung für Babboe City

Maxi Cosi Halterung für Babboe City – Quelle: Babboe.de

Lastenräder sind super stylisch, ziehen definitiv Aufmerksamkeit auf sich und sie sind zudem bequem zu fahren.

Rein subjektiv hat man als Elternteil zudem ein besseres Gefühl, weil man sein Kind während der Fahrt sieht. Es gibt einem ein Gefühl von Sicherheit 🙂

Der Nachteil beim Lastenrad ist das Einkaufen. Während man den Anhänger super als Einkaufswagen im Laden benutzen kann und das Kind drin sitzen bleiben kann, hat man diesen Vorteil mit einem Lastenrad nicht.

Welches Familienrad passt für Euch? Das ist eine Typ-Frage

Um sich besser entscheiden zu können sollte man sich bewusst sein, dass es kein besser oder schlechter gibt. Jede Variante hat seine Vorzüge und die Wahl hängt von den individuellen Wünsche und Bedürfnisse ab.

Wer eine Garage hat, der hat zumindest den Platz, um einen Anhänger und ein Lastenrad unterstellen zu können und kann die Vorteile beider Lösungen genießen. Wer die Qual der Wahl hat, der sollte sich überlegen, welches Produkt besser zu Eurem Lebensstil passt und sich besser in Euren Alltag integrieren lässt. Dies hängt von Euch und Eurem Typ ab.

Vergesst aber das Wichtigste nicht: Mit beiden Möglichkeiten könnt Ihr Euch, Euer Kind und das Gepäck bequem durch den Tag kutschieren 🙂

Fahrt Ihr selbst schon mit dem Lastenrad, mit Kinderanhänger oder sogar beides? Wie sind Eure Erfahrungen? Was würdet Ihr anderen raten? Teilt Eure Erfahrungen mit uns in den Kommentaren.

 

2 Kommentare

  1. Tobias sagt:

    Hallo Eva,
    interessanter Bericht.
    Kinderanhänger sind echt nicht so schwer und man kann sie gut in den Urlaub mitnehmen. Wenn man aber an Bordsteinen entlang fährt, an Laternen oder anderen Begrenzungen habe ich immer Angst, dass der Anhänger daran hängen bleibt.
    Deswegen finde ich Lastenräder mit Vordersitz schon echt ganz praktisch, weil das sozusagen eine „zusammenhängende Einheit“ ist. Was mich bei vielen stört, ist, die Unflexibilität. Sie sind oft schwer, gerade beim Anfahren, und träge. Schön sehen sie aber aus…
    Wir fahren seit einiger Zeit ein Lastenrad aus Carbon und sehr zufrieden. Es ist leicht, man kann es teilen – das heißt, der vordere Teil kann als Kinderwagen genutzt werden – und preislich ist das auch in Ordnung. Kennt ihr das schon? Hier die Website: http://www.nutzrad-studio.de.

    • Eva Köster sagt:

      Hallo Tobias!

      Vielen Dank für Dein Kommentar. Das Libelle Nutzrad kannte ich noch nicht. Sieht sehr interessant aus. Danke für den Hinweis, ich werde es intern zur Sprache bringen.

      Viele Grüße,
      Eva

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