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Sicher Radfahren im Winter – Was ist die richtige Fahrrad Beleuchtung?

Lesedauer: 4 Minuten

Sehen und gesehen werden – gut beleuchtet durch die dunkle Jahreszeit

Fahrrad BeleuchtungIm Winter sind die Tage kürzer, Schneefall oder Nebel sorgen für schlechte Sichtverhältnisse – gut, dass es Fahrrad Beleuchtung gibt, die für gutes Sehen und gutes Gesehen werden sorgt und Radfahren im Winter sicher machen.

Bis vor wenigen Jahren waren die Vorschriften in Sachen Fahrrad Beleuchtung sehr strikt, so musste die Fahrrad Beleuchtung zum Beispiel zwingend von einem Dynamo gespeist werden – Ausnahmen gab es lediglich für Rennräder. Heute darf die Fahrrad Beleuchtung auch von Batterien oder Akkus mit Energie versorgt werden und Elektrofahrräder können ihre Akkus als Stromquelle nutzen. Scheinwerfer und Rücklicht müssen aber nach wie vor fest am Fahrrad angebracht und betriebsbereit sein. Lediglich bei Rennrädern sieht die StVZO Ausnahmen vor. Die Grundvoraussetzungen für die Fahrrad Beleuchtung nach der StVZO findet Ihr auf der Busch & Müller Webseite. Wir bieten bei uns im Fachhandel grundsätzlich nur zugelassene Beleuchtung an.

Generell unterscheidet man zwischen zwei Lampentypen: Dynamoleuchten und Akku- oder Batteriebetriebene Leuchten.

Immer betriebsbereit: die Dynamobeleuchtung

Die meisten von uns kennen bestimmt noch die klassischen Seitenläufer-Dynamo, die man einfach an den Reifen klickt und er dadurch die Lampen mit Strom versorgt. Doch die modernen Nabendynamos sind komfortabler, da sie weniger Widerstand leisten und gleichzeitig mehr Leistung bringen. Wer noch einen Seitenläufer hat, der sollte deshalb übers Umrüsten nachdenken.

Der große Vorteil des Dynamobetriebes ist, dass er bei Scheinwerfern und bei den entsprechenden Rücklichtern für ständige Betriebsbereitschaft sorgt. Das Licht steht immer zur Verfügung, wenn es benötigt wird. Kein Akku muss geladen und keine Batterie muss getauscht werden. Wer häufig bei Dunkelheit mit dem Rad unterwegs ist, ist mit einer dynamobetriebenen Fahrrad Beleuchtung bestens beraten. Ein schönes Beispiel für ein helles, elegantes Rücklicht kommt von Busch & Müller: Das Toplight Line Plus nutzt LEDs und bietet ein Standlicht. Seine „LineTec-Technologie“ sorgt für beste Sichtbarkeit, indem ein patentiertes Linsensystem über dem Großflächenrückstrahler das Licht zweier LEDs zu einem durchgängigen, leuchtend roten Lichtstreifen auffächert.

LEDs sind hell und energiesparend

Als Leuchtmittel bei modernen Lampen dienen normalerweise helle LEDs in unterschiedlicher Anzahl, wobei speziell geformte Reflektoren an den Frontscheinwerfern für ein homogenes Lichtbild sorgen. Das Lumotec IQ CYO Premium T Senso Plus von Busch & Müller zum Beispiel kombiniert einen 80 Lux-Hauptscheinwerfer mit markanten LED-Punkten, die als Tagfahrlicht dienen. „Licht24“ nennt die Firma dieses Feature. Dazu kommt eine ebenfalls LED-betriebene Standlichtfunktion. Der Scheinwerfer ist für die Kombination mit einem Nabendynamo vorgesehen, der auch bei widrigen Bedingungen zuverlässig Strom liefert. Ebenfalls für den Betrieb mit Nabendynamo konzipiert ist der Scheinwerfer F40 von Fuxon, der mit einer Lichtautomatik versehen ist. Drei LEDs im Außengehäuse leuchten im Tagfahrmodus gemeinsam mit dem gedimmten Fahrlicht und sorgen für beste Sichtbarkeit. Im Dunkelmodus leuchtet das Fahrlicht mit voller Leistung, die Tag-Fahrlicht-LEDs übernehmen die Standlichtfunktion. Sehr preisattraktiv und ebenfalls für die Kombination mit einem Nabendynamo gebaut ist das Frontlicht Fuxon F20 S mit Standlichtfunktion und einer sehr homogenen Fahrbahnausleuchtung. Und für Sparfüchse schließlich gibt es mit dem Fuxon Sharky ein Frontlicht mit Automatikfunktion und Halogenbirne statt LED.

Fahrrad Beleuchtung Flexibel mit Akkubetrieb

Knog Blinder MOB Fahrrad Beleuchtung

Knog Blinder MOB Fahrrad-Frontlicht

Knog Blinder MOB Fahrrad Beleuchtung

Knog Blinder MOB Fahrrad-Rücklicht

Wer die Fahrrad Beleuchtung nicht ständig am Fahrrad belassen will oder sie an verschiedenen Rädern nutzt, ist mit akku- oder batteriebetriebenen Leuchten gut ausgerüstet. Die sind meist kompakt und recht leicht, so dass sie gut in der Tasche mitgeführt werden können. Ein Schnellverschluss erleichtert die zügige Montage am Lenker oder an der Sattelstütze, wenn das Licht benötigt wird. Fuxon zum Beispiel bietet das Frontlicht Starlight LED USB mit 10 Lux an. Es wird von zwei AA-Akkus mit Energie versorgt und kann per USB geladen werden. Ein entsprechendes Rücklicht dazu wäre etwa das Ixxi von Busch & Müller mit integriertem Lithium-Ionen-Akku, das an der Sattelstütze befestigt und per Micro-USB geladen wird. Das Toplight View permanent wird am Gepäckträger montiert und erzeugt mit seinem Lichtsystem und zwei hellen LEDs zwei sehr helle Lichtbänder, die auch weit zur Seite strahlen. Besonders klein und stylisch ist das neue Rücklicht Blinder MOB von Knog. Es nutzt einen integrierten Lithium-Polymer-Akku, dessen USB-Ladestecker in die Halterung integriert ist, mit der das Rücklicht an der Sattelstütze befestigt wird. Es gibt natürlich auch die Frontlicht-Variante.

 Praktische Beleuchtungssets als Fahrrad Beleuchtung

Alles auf einen Griff – und das meistens auch noch zum günstigen Preis: Viele Hersteller bieten komplette Fahrrad Beleuchtungssets an. So zum Beispiel das Magma Easy Set von Fuxon oder die Kombination Ixon Core und Ixxi von Busch & Müller. Der Scheinwerfer Ixon Core bietet zwei Leuchtstufen und eine homogene Fahrbahnausleuchtung. Das Rücklicht Ixxi ist sehr hell und strahlt in einem großen Winkel ab. Beide werden schnell am Lenker beziehungsweise der Sattelstütze befestigt und per USB und Netzteil (Scheinwerfer) beziehungsweise Micro-USB geladen. Eine weitere attraktive Set-Variante von Busch & Müller besteht aus dem Frontlicht Ixon IQ Premium, einem Netzgerät und passenden Akkus. Mit 80 Lux strahlt das helle Licht, bietet dabei zwei Leuchtstufen, ein integriertes Kühlsystem und eine Sicherheitselektronik, die das Überladen der eingesetzten vier AA-Akkus verhindert.

Welche Lampen sind nun die richtigen für Euer Fahrrad?

Das hängt im Prinzip von Eurem Rad und von Eurem Fahrverhalten ab. Zum Training eignet sich in der Regel eine akkubetriebene Lampen. Cityräder haben schon beim Kauf eine Dynamobeleuchtung, denn damit fährt man häufiger und sollte deshalb jederzeit das Licht anschalten können. Wichtig für Euch zu wissen ist, dass Ihr Eure Räder jederzeit umstellen könnt von Dynamo auf Akku- oder Batteriebetrieben und vice versa.

Auch Ihr solltet leuchten

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Sicherheitsweste für Radfahrer

Nachdem Euer Fahrrad jetzt die passende Beleuchtung hat, solltet auch Ihr leuchten. Im Winter, bzw. in der Dunkelheit solltet Ihr reflektierende Kleidung tragen. Dazu bieten sich Sicherheitswesten und Sicherheitsbänder an. Diese gibt es im leuchtenden Neongelb. Auch für den Helm gibt es einen Überzug in Neongelb. Dieser ist besonders praktisch, wenn es regnet, dann er schützt vor Nässe.

Helmlampe als Fahrrad Beleuchtung

Lupine Piko 4 Helmlampe

Wer mit viel Licht durch die Dunkelheit radeln möchte, der kann eine Lampe an seinen Helm anbringen. Damit hat er Licht und leuchtet, egal in welche Richtung er schaut. Die Stirnlampen von Mammut eignen sich für Gelegenheitsfahrer, da sie mit 60 Lumen leuchtet. Helmlampen wie die Piko 4 von Lupine  haben die Kapazität von 1500 Lumen zu leuchten und wiegen dabei nur 55 Gramm, man kann sie also bequem über einen längeren Zeitraum am Helm tragen. Aufgrund ihrer hohen Lichtstärke wird sie von der Zeitschrift FREERIDE als Platzhirsch bezeichnet und wurde zum Testsieger gekürt(04/2014). Eine günstigere Möglichkeit und auch gute Leistung bietet die Neo 2 von Lupine.

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