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Triathlonrad

Moritz auf dem Triathlonrad Scott Plasma 5 Foto: Sebastian Tröger Photo

Sportler bei Stadler – Interview mit Triathlet Moritz Bleymehl aus Frankfurt

Lesedauer: 3 Minuten

Moritz Bleymehl ist erst seit 2015 Triathlet und beendete seinen ersten Triathlon in Frankfurt im selben Jahr in einer Spitzenzeit von 2:11 h und kam auf den 16. Gesamtrang. Auf seinem ersten Langdistanz Triathlon sicherte er sich dann die Teilnahme für den Ironman auf Hawaii. Die Disziplin auf dem Fahrrad war für den ehemaligen Radprofi nicht fremd, doch Schwimmen und Laufen war Neuland für ihn.

Der 28-jährige suchte nach Unterstützern und sprach uns an. Er überzeugte uns von seinem Ehrgeiz und Talent und wir haben entschieden ihn zu fördern. Da wir seine Leistung herausragend finden, wollten wir wissen, was hinter seinem Geheimnis steckt und seine Tipps mit Euch teilen.

Moritz, Du hast Dich in 2016 für den Ironman auf Hawaii, dem härtesten Triathlon-Wettkampf der Welt, qualifiziert. Dabei hast Du ein Jahr vorher erst mit Triathlon angefangen. Wie hast Du das geschafft? Was ist Dein Geheimnis?

Triathlon

Moritz auf dem Weg zum Ironman auf Hawaii

Ich habe mich 2015 bei meinem zweiten Triathlon für Hawaii 2016 qualifiziert. Im Ausdauersport gibt es keine Wunder, daher musste ich die Zeit gut nutzen und hart trainieren. Ich habe im Laufen und im Schwimmen bei Null angefangen. Das ist letztendlich auch der Schlüssel: Fleiß und Disziplin. Aber ohne Spaß funktioniert das alles nicht, die Vorbereitung auf dieses Ziel hatte mir richtig Spaß gemacht.

Wie trainierst Du? Wie sieht ein typischer Trainingstag bei Dir aus? Trainierst Du jeden Tag?

Da ich noch parallel studiere muss ich alles etwas genauer planen. Ein typischer Wintertag beginnt um 6:30Uhr mit Schwimmen und Krafttraining, danach geht’s den restlichen Tag an den Schreibtisch zum Lernen. Abends gehe ich dann noch Laufen oder Radfahren.

Es gibt kaum ein Tag an dem ich gar nichts mache, allerdings habe ich immer zwei Tage pro Woche leichtes Training.

Und wie stellst Du Deinen Kopf vor dem Wettkampf ein? Meditierst Du oder machst Du etwas anderes?

Triathlon Fahrrad

Moritz mit seinem Wettkampfrad Scott Plasma 5

Meditation habe ich noch nie versucht, ich gehe das komplette Rennen im Kopf noch einmal durch und versuche mir für jede Situation eine passende Lösungsstrategie zu überlegen. Das letzte was man am Renntag gebrauchen kann ist Panik.

Was ist Dir wichtig an Deinem Triathlon-Fahrrad und wie wählst Du Deine Ausrüstung aus? Was darf auf einem Wettkampf auf keinen Fall für Dich fehlen?

Da bin ich sehr froh mit der Partnerschaft mit Zweirad-Center Stadler, denn es wird gemeinsam entschieden, welches Material für die Saison gefahren wird. Das ist super wichtig, denn jeder hat individuelle Bedürfnisse und Ansprüche an das Material und nicht jedes Material lässt sich untereinander kombinieren. Ich lege sehr großen Wert auf die Aerodynamik. Steifigkeit und Gewicht kommen da erst an Platz zwei und drei. Neben einem gut passenden Rad darf auf keinen Fall bei der Langdistanz ein durchdachtes und funktionierendes Trinksystem fehlen.

Was sind Deine Pläne und Ziele für 2017?

14192175_1241640439211947_1576709466334933712_nNeben der sportlichen Vorbereitung auf meine Saison lerne ich für mein Physikum im März, das erste wichtige Ziel. Als sportlicher Höhepunkt steht die Ironman Europameisterschaft in Frankfurt auf dem Plan. Zusätzlich werde ich noch Halbdistanzen und olympische Distanzen bestreiten, aber die genaue Planung ist noch nicht ganz fest. Über den Sommer hinaus möchte ich auch noch nicht planen.

Was machst Du, wenn du nicht trainierst oder auf dem Wettkampf bist?

Dann muss ich meistens für mein Medizinstudium lernen 🙂

Wow! Medizin! Das hört sich nach einem optimierten Zeitmanagement an…? Was motiviert Dich für den Triathlon und das Studium?

Zeitmanagement ist das A und O an der ganzen Sache und bisweilen schon stressig alles unter einen Hut zu bekommen. Aber ich liebe die Herausforderung jeden Tag aufs neue 100% aus mir herauszuholen.

Wie sieht Deine Ernährung aus?

Moritz im Trainingslager auf Mallorca mit seinem neuen Rad:

Moritz im Trainingslager auf Mallorca mit seinem Trainingsrad: Cervélo S3

Ich versuche mich möglichst gesund und ausgewogen zu ernähren. Was wirklich nicht ganz einfach ist und ich immer viel Hunger habe. Beim Sport verwende ich die Produkte von High5, mit denen komme ich sehr gut zurecht.

Welche drei Tipps würdest Du jedem geben, der sich auch für den Ironman auf Hawaii qualifizieren möchte?

  1. Mit der nötigen Lockerheit und Regeneration kommt man seinem Ziel ein großes Stück näher.
  2. Die Qualifikation ist ein hartes Stück Arbeit, bleib demütig und diszipliniert.
  3. Hab einfach Spaß dran! Nur mit Spaß können Bestleistungen vollbracht werden.

Vielen Dank Moritz, dass Du uns ein paar Einblicke in Deine Sportwelt gegeben hast. Wir wünschen Dir ganz viel Erfolg für 2017 mit dem Cervélo S3!!

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