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Damenrad

Warum Frauen ein Damenfahrrad kaufen sollten

Lesedauer: 3 Minuten

Mein Fahrradleben hat in der Wiege begonnen, als Tochter von Herrn Stadler.

Vermutlich habe meine Beine weit mehr als 100.000 KM bisher gekurbelt. Auf dem Dreirad, auf dem BMX, auf meinem ersten Kettler Alu Mountainbike, auf dem Rennrad, dem Triathlonrad, auf jeglichen Mountainbike-Neuerungen bis hin zum Lastenrad, auf dem ich neuerdings mit Kindern und Hund unterwegs bin.

Meine längste Tour ging von Regensburg nach Brixen. 360 KM über den Brennerpass. Aber warum schreibe ich Euch das eigentlich…?

Weil ich sehr viel Spaß auf meinen Touren hatte, aber auch mindestens genauso viel Schmerzen und Erschöpfung, wenn mal etwas nicht 100%ig gepasst hat. Denn genau das muss ein Rad – passen! Objektiv und subjektiv.

Objektiv in der Rahmenhöhe, Sattelhöhe und Länge. Subjektiv in vielen Empfindungen – und hier fangen die guten Gründe für ein „Ladybike“ an.

Wie sitze ich eigentlich auf dem Fahrrad?

Ich möchte mich wohl und sicher auf meinem Fahrrad fühlen. Dazu gehört eine angenehme Sitzposition. In der Regel haben wir Frauen proportional längere Beine als Männer, sodass wir uns auf „kürzeren“ Rädern wohler fühlen. „Kürzeres“ Rad heißt, dass das Oberrohr am Rahmen nicht so lang ist. Ein leichter Sloopingrahmen gibt uns außerdem ein immenses Gefühl an Sicherheit, falls wir im Gelände oder auf der Straße unerwartet anhalten oder abspringen müssen.

Wir „liegen“ auch nicht so gerne auf dem Rad, weil es einerseits im Schritt schmerzen kann und andererseits unsere häufig nicht so starke Schultermuskulatur durch das Abstützen stärker belastet – und das verursacht Nackenschmerzen. Hier bietet sich ein für Langstrecken optimierter Performance-Rahmen wie beim Rennrad SCOTT Contessa Solace 15 Disc an, der viele Schläge absorbiert.

Die Komponenten

Zurück zum Nacken – hier ist ein nicht zu breiter Lenker zusammen mit einem relativ kurzen Vorbau für unsere eleganten Schultern ideal. Und genau das haben Ladybikes tendenziell. Ebenso ist ein Sattel, dessen Flanken nicht so sehr abfallen, angenehm, um weniger Reibung im Schritt zu haben.

Wie halte ich mit dem „stärkeren“ Geschlecht mit?

Männer fahren gerne mit einem „dicken“ Gang, drücken fest in die Pedale und sausen gerne erst einmal los. In der Regel haben sie ja auch mehr Kraft als wir, die jedoch auch mal ganz schnell nachlässt, sobald die Muskulatur durch den starken Kraftaufwand übersäuert.

Ladybikes haben häufig eine Kompaktkurbel mit einer „Bergübersetzung“.

Und was bringt die mir?

Sie ermöglicht uns auch in Steigungen mit relativ hoher Trittfrequenz zu fahren, weil es die leichteren Gänge gibt. Und das ist der Trick: wenn wir viel „kurbeln“ haben wir zwar zunächst weniger Puste, aber beim nächsten Bergab erholen wir uns, das macht unser Herz problemlos von selbst und der Muskel wird nicht sauer. So können wir fahren und fahren und fahren…, während den Männern manchmal im wahrsten Sinne des Wortes die Kraft ausgeht.

FAZIT: Ja, ein „Ladybike“ macht Sinn!!

Aufgrund seiner Ausstattung macht ein Ladybike absolut Sinn. Diese kleinen Tricks sind im Grunde ja nicht nur dem Damenrad vorbehalten, sondern sie können für jedes Rad – wenn es einem passt – perfekt sein.

Angenehmer, komfortabler und schön!

Wichtig ist natürlich auch, dass es uns gefällt, die Sinne anspricht und einfach Freude in uns ausstößt, denn wir sollten stolz auf unser Rad sein, wenn wir uns auf eine Ausfahrt begeben. Und man muss auch gar nicht so schnell fahren, sonst haben die anderen Radfahrer gar keine Möglichkeit, unser schönes Bike zu bestaunen 😉

Anmerkung: Dieser Artikel wurde von der jüngeren Tochter des Gründers von Zweirad-Center Stadler verfasst

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