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Klein und praktisch – der Regenponcho als idealer Begleiter im regnerischen Herbst
1. November 2017

Ein Radtrikot zum Verlieben: Castellis Gabba

Lesedauer: 2 Minuten

Es war 2013 im März, da habe ich mich verliebt und zwar in ein Radtrikot. Im Fernsehen lief gerade der Klassiker Mailand – San Remo. Das Wetter war extrem schlecht, nicht nur zuhause in Deutschland, auch in Italien beim Rennen. Schneefall, Regen, Kälte, alles, was man als Radfahrer eher nicht braucht. Viele WorldTour-Fahrer hatten bei der Classicissima ähnlich wie schon bei den Vorbereitungsrennen zum Klassikerauftakt aber nicht die üblichen Regenjacken ihrer Teams über die Trikots gezogen, sondern schwarze, gutsitzende Jacken und Trikots mit Ärmlingen. Doch nur beim Team Garmin-Sharp sah man damals die Skorpione von Castelli auf den Trikots leuchten. Die Fahrer anderer Teams durften die neuen Wunderleibchen zwar tragen, mussten aufgrund von Ausrüsterverträgen die Logos der italienischen Edelmarke aber entfernen. Es halten sich nach wie vor die Gerüchte, dass etliche Profis damals die Trikots selbst gekauft haben sollen. Aber egal, Castelli hatte mit den Trikots mit dem Modellnamen Gabba die Antwort auf das schlechte Wetter gefunden und in mir einen neuen Fan.

Schnell war ich auch stolzer Besitzer solch eines Castelli Gabba. Wie bei echter Liebe hat mich nicht nur die Optik damals überzeugt, ich natürlich auch auf die inneren Werte geschaut. Und da hat das Trikot bis heute einiges zu bieten.

 

Das Wichtigste zuerst. Das Trikot ist für kühles, windiges und/oder feuchtes Wetter gedacht. Das verwendete Material des Radtrikots besteht hauptsächlich aus Gore Windstopper X-Lite Plus Membrane, ist wasserabweisend und atmungsaktiv. Die Passform ist eher eng am Körper. Das macht sich zwar negativ im Aussehen bemerkbar, wenn man im Bauchbereich überflüssige Fettreserven angehäuft hat. Aber ich habe das bei den vielen Vorteilen des Radtrikots gerne in Kauf genommen, auch als Motivation.

Testweise habe ich das Radtrikot Gabba bei Temperaturen jenseits der 17 Grad und normalem Wetter angezogen, das war mir persönlich ein wenig zu warm. Aber wenn Regen droht und es ist über 17 Grad hält mich das Radtrikot schön trocken. In die andere Richtung trage ich das Radtrikot bis knapp unter 10 Grad mit Ärmlingen. Es soll wohl auch bei noch tieferen Temperaturen gut funktionieren, für solch einen Versuch bin ich aber bisher eine zu große Frostbeule gewesen.

Bisher habe ich alle Evolutionsstufen des Gabba durchgemacht und bin nach wie vor verliebt in dieses Radtrikot. Wenn es doch mal wärmer wird, habe ich von Castelli noch das Perfetto Light SS-Trikot, eine Weiterentwicklung des Gabba 2. Ebenfalls wasserabweisend und atmungsaktiv ist es leichter und im Frontbereich mit der Gore Windstopper 150 Membrane ausgestattet. Am Rücken hält die von Castelli entwickelte Nano Light Membrane das Wasser ab. Unsere Beziehung geht also weiter 🙂

Bei Zweirad Stadler gibt es das Castelli Gabba aktuell für 99,- EUR in allen Filialen und im Onlineshop – hier geht’s lang

Autor: Michael Wiedersich

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