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Mit dem Fahrrad durch die Dunkelheit – Welche Beleuchtung brauche ich?
11. November 2018

Training in der kalten Jahreszeit – nur mit der richtigen Fahrradbekleidung

Lesedauer: 3 Minuten

Fahrradbekleidung für den Winter – Damit das Radfahren auch in der Kälte Spaß macht

Der Herbst ist da und der Winter steht vor der Tür. Doch das bedeutet nicht, dass du auf das Radtraining im Freien verzichten musst. Gerade dann macht es häufig am meisten Spaß – rote Wangen, gute Laune und vor allem wird dein Immunsystem gestärkt. Radtraining im Winter ist gut für Körper und Geist, denn es hält fit und gesund.

Um das Beste aus dem Training rausholen und sich keine Erkältung einzufangen, ist die richtige Methode wichtig. Kurze knackige Einheiten, statt lange Trainingsrunden sind an kalten Tagen gefragt und vor allem nur mit der richtigen Kleidung und Ausrüstung.

Das Zwiebelprinzip

Die beste Taktik für das Radtraining an kalten Tag ist die richtige Fahrradbekleidung im Zwiebelprinzip zu tragen. Das Konzept besteht seit Jahrzehnten und hat sich bewährt. Mit den passenden Schichten an Kleidungsstücken ist man im Herbst und Winter fürs Training sehr gut ausgerüstet.

Die Grundlage bildet dabei die richtige Unterwäsche. Sie ist deshalb so wichtig, weil sie den Schweiß vom Körper weg transportiert. Dadurch wird die Haut warmgehalten und du frierst nicht vom Schwitzen. Außerdem isoliert sie und fungiert als Windstopper. Spezielle Funktionsunterwäsche für den Winter reguliert optimal das Körperklima, sodass keine Wärme verloren geht.

Die Unterwäsche muss nicht unbedingt langweilig aussehen. Die Hersteller setzen auch hier mittlerweile auf leuchtende Farben und Muster.

Für die nächsten beiden Schichten der Fahrradbekleidung gibt es zwei Möglichkeiten: du kannst entweder ein dünneres Trikot mit kurzen Armen anziehen und darüber eine Windjacke mit dicker Membran und Futter. Oder man trägt dickere Trikots, die warm halten kombiniert mit einer wasserdichten Fahrradjacke z.B. aus einer wasserdichten Membran mit verschweißten Nähten. Oder du trägst eine wasserabweisenden Softshell-Jacke, die atmungsaktiv ist über dem Trikot. Die Jacke sollte hinten länger sein, damit du auch vor Spritzwasser geschützt ist.

Die Jacken dürfen gerne leuchtend sein (neongelb und neonorange sind aktuell im Trend), sollten aber in jedem Fall und reflektierend Jacke sein, damit du von Autofahrern leicht gesehen wirst.

Warme Extremitäten mit der richtigen Fahrradbekleidung

Dir ist mit Sicherheit bekannt, dass wir die meiste Körperwärme über unsere Extremitäten verlieren, weshalb wir diese ganz besonders warm einpacken sollten. Da ein Fahrradhelm ja nicht so richtig warm hält, gibt es Unterziehmützen und Stirnbänder. Die richtigen Handschuhe und Schuhe bieten natürlich auch Wärmeschutz. Winter-Radschuhe sind im Gegensatz zu Sommer-Radschuhe auch unter der Sohle isoliert, geben darüber keine Wärme ab und bieten einen Wind- und Wasserschutz. Alternativ lässt sich mit Winter-Überschuhe auch schon viel bewirken.

Windschutz für die Augen

Nichts ist schlimmer, als wenn der eisige Wind in die Augen zieht. Aber im Winter ist es doch schon so grau und dunkel. Dann noch eine Sonnenbrille tragen? Natürlich nicht. Es gibt wunderbare Radbrillen, die klare Gläser haben.

So hälst du dein Sportgetränk warm

Auch wenn man im Winter weniger schwitzt, sollte man das Trinken trotzdem nicht vernachlässigen. Doch wer möchte schon eiskalte Flüssigkeit während der Fahrt trinken? Deshalb folgender Trick: Schüttet kochendes Wasser vor dem Training in Eure Trinkflasche, lasst es für circa 5 Minuten drin damit die Flasche sich erwärmt. Dann schüttet es aus und gießt Euer Getränk mit normaler Temperatur ein. Das sollte für eine kurze knackige Trainingseinheit ausreichen, damit das Wasser nicht zu kalt zum Trinken wird.

Wer es mag, kann auch die Thermoflaschen von SIGG nutzen, die halten die Temperatur des Getränks konstant.

Wenn du doch eine längere Tour planst, dann solltest du einen Trinkrucksack aufsetzen, den du unter deiner Jacke trägst, dann bleibt das Getränk warm genug.

Wer immer noch die Kälte und das Wetter als Ausrede nimmt, auf das Radtraining im Freien zu verzichten, der hat einfach noch nicht die richtige Kleidung an. Es gibt kein schlechtes Wetter, um Fahrrad zu fahren, sondern nur schlechte Kleidung. Packt dich mit der richtigen Fahrradbekleidung ein und trainier auch im Winter, dann bleibst du fit und gesund.

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